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"Das Auge sieht, was es sucht." Max Slevogt
(1868-1932)
Von 1959 bis 1964 studierte er als Schüler von Bernhard Heisig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Malerei.
Von 1979 bis 1983 hatte er dort einen Lehrauftrag für experimentelle Kunst. Er ist Mitglied der Freien Akademie der Künste zu Leipzig und der Sächsischen Akademie der Künste, Mitglied der Akademie der Künste Berlin.
Seine expressiven, halbabstrakten und dick aufgetragenen Bilder sind beeinflusst von Asger Jorn und der Gruppe CoBrA.
Hartwig Ebersbachs Bildwelten kreisen um das Drama und die Komödie der eigenen Existenz, deren Himmelfahrten und Höllenstürze, Aufhellungen und Verfinsterungen, Verwandlungen und Stagnationen. Für diese Selbsterkundung hat sich Ebersbach vor mehr als drei Jahrzehnten ein alter ego geschaffen. Es ist die Figur des Kaspar, mit welcher der Künstler bekannt wurde.
Am 12. Mai 2006 und damit genau am 25. Todestag HAP Grieshabers erhält Hartwig Ebersbach den Jerg-Ratgeb-Preis. Diese von Grieshaber zusammen mit Rolf Szymanski 1976 gestiftete Auszeichung wird seit 1986 von der damals gegründeten HAP Grieshaber Stiftung vergeben. Hartwig Ebersbach fügt sich ein in die Reihe der bisherigen Preisträger: Rudolf Hoflehner, Emil Schumacher, Wilhelm Loth, Carlfriedrich Claus, Armando, Walter Stöhrer und zuletzt 2002 Lucian Freud. Die Jury hat ihre Wahl so begründet: "Ausgehend von den figürlichen Traditionen der Leipziger Kunst, hat Ebersbach deren Kanon sowohl im formalen wie im inhaltlichen Sinne maßgeblich erweitert. Schon zu Zeiten der DDR war Ebersbachs Arbeit wegen ihrer kompromisslosen Individualität und existentiellen Kraft auf jüngere Künstler auch dann außerordentlich einflussreich, wenn diese zu ganz anderen Ausdrucksweisen fanden."
Ausstellung 2010: Hartwig Ebersbach
17. September - 16. Oktober 2010

Unter dem Navigationspunkt Biografie
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