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"Es steht manches Schöne isoliert in der Welt, doch der Geist ist es, der Verknüpfungen zu entdecken und dadurch Kunstwerke hervorzubringen hat" Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832)
Biografie
1973 geboren in Norddeutschland
1994-2003 Studium der Malerei bei Prof. Hartmut Gudenau und Modedesign bei Prof. Victoria Greiter an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Abschluss des Studiums mit Auszeichnung
2001 2. Preis Wildbahn Kunstpreis für Malerei, Bad Neuenahr
2003-2007 Modeassistentin in der Prêt-à-porter, Assistentin bei art agents gallery und bei Sammlung Falckenberg, Hamburg
seit 2007 Kunstdozentin an einem Gymnasium in Hamburg
lebt und arbeitet als freie Künstlerin in Hamburg und Italien
2009 Nominierung für den Elysee Preis für Malerei, Hamburg
2010 "omaggio a Ezra Pound", Casa Strobele, Borgo val Sugana - TN - Italy
Inga de Martin malt Geschehen, in die sich der Betrachter einlesen muss.
Figuren nehmen Gestalt an und verlieren sie zugleich.
Dennoch scheinen sie ihr Sein auf der Fläche gefunden
zu haben, mal aufrecht, mal geknickt, oder ganz für
sich isoliert, in den Raum bewegend, fast darin außösend oder mit ihm. Geschwärme von Linien und Flecken
nehmen die Bildß äche ein. Motive erscheinen für einen
Moment klar, um dann wieder zu verschwimmen. Übergänge verß üchtigen sich im Ungefähren. Das Geschehen
bleibt vage.
Inga de Martin über ihre Kunst:
"Ich male um mir die Fragen zu beantworten, die mein
eigenes Leben mir stellt. Ich gehe davon aus, dass es einen Sinn gibt, damit es aufblühen kann. Das Leben zeigt
sich mir unvollständig und anspielend.
Es gründet auf Gefühle, die ein permanentes Infragestellen meiner eigenen Aktivität und der Reaktionen anderer Menschen auf diese auslösen. Meine Arbeit ermöglicht mir einen Dialog mit mir selbst und den anderen, um Erfahrungen, Absichten und Phantasien zu bestätigen - oder lasse mich durch sie überraschen.
Ich stelle mir ein Bild vor und während des Malens
entwickelt es sich anders. Ich empfinde nichts Falsches
daran und halte es sogar für notwendig das Unerwartete
mit ein zu kalkulieren, denn meine Bilder entstehen aus
dieser Ungewissheit.
Jede Arbeit bildet einen Raum auf der Bildfläche ab,
der im besten Falle Bewegung erzeugt, die wiederum
den Blick schweifen lässt, wie es dem umherschweifenden Bewusstsein sehr ähnlich ist."
Einladung zur Ausstellungseröffnung am 2. Mai 2010 anzeigen
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